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GREENPOINT, NEIN NICHT RECYCLING

16. February 2008

Noch am selbigen Tag sind Kevin und ich mit Hilfe Billy im Schneesturm von Dumbo nach Greenpoint gezogen.

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Für die Wohnung haben wir uns schon eine Woche davor beworben. Nach langer Wohnungssuche (ca. ein Monat) haben wir endlich eine Bleibe gefunden. Ein Ausländer aus einem Land von dem keiner was weiß (Arni wollte ich aus politischen Gründen nicht wirklich erwähnen) der erst seit einem Monat ein Einkommen vorweisen kann und ein (damals) Arbeitsloser mit Hund, das war für so manchen Markler ein bisschen zu viel. Aber schlussendlich haben wirs geschafft in einer netten Gegend unter zukommen (kein einziger Mord im vergangenen Jahr – Großeletern können wieder beruhigt schlafen).

Zu Fuß 15 Minuten entfernt von der interessanten Gegend in Williamsburg. 5 Minuten zur U-Bahn und insgesamt 30 bis ins Büro.

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Alles renoviert mit neuem Kühlschrank, Herd…

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…und Badezimmer. Klimaanlage eingebaut. Zugang zum Dach, Feuerleiter vor meinem Zimmerfenster, Blick auf das Chrysler-Building uvm. (Leider nur ein verwackeltes Foto, Langzeitbelichtung aus dem Handgelenk)

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Okay es ist zwar direkt vor dem Brooklyn-Queens-Expressway (eine große Autobahn) aber ich habs mir schlimmer vorgestellt. Laut ist es sowieso immer in der Stadt und mein Zimmer ist auf der Innenhof-Seite. Dafür hab ich aber auch das kleinere Zimmer. Einzig große Lastwagen sind hör-/spürbar. Die Wohnung liegt in meinem Bereich des Leistbaren und für diese Gegend passt der Preis auch ganz gut. Greenpoint ist ein übrigens traditionell ein polnisch-italienisches Viertel, wovon vorallem der Straßenname Via Vispucci, 4 italienische Restaurants innerhalb von 100 Metern und polnische Namen an Kreisslerläden und Blumengeschäften zeugen. Dieses Wochenende wird die Wohnung noch um ein paar Möbelstücke bereicher, weitere Fotos folgen danach.

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WELCOME TO WALY WORLD

16. February 2008

Letzten Sonntag stand unser Umzug an und wir hatten uns vorgenomen am Vormittag alles mögliche für unsere neue Wohnung einzukaufen. Klobürste, Küchenrolle, Papierkorb, Dinge die man eben so im Haushalt braucht. Charakterschwach und Rücksichtslos wie Kevin und ich eben sind, entschieden wir uns nach New Jersey zu fahren um bei Walmart einzukaufen. Da es für mich das erste und wahrscheinlich einzige Mal sein wird und da ich nicht so oft aus New York rauskomm habe ich das ganze natürlich dokumentieren müssen.

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Okay Angestellte bei Walmart haben wahrscheinlich keine Krankenversicherung und miese Arbeitsbedingungen und keine Gewerkschaft um dagegen anzukämpfen aber zu unserer Verteidigung muss ich sagen: Es war billig.

Natürlich haben wir danach mit verächtenden Blicken von unseren Freunden zahlen müssen aber das war abzusehen.

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EINE MILLIARDE MENSCHEN

16. February 2008

Das hier ist ein kleiner Zwischenbeitrag, um ein wenig zu posen. Eigentlich hab ich gar nicht das Recht dazu und wer mich kennt weiß, dass das nicht mal meine Art ist aber erstens ist das eine Rechtfertigung für die Nerven und Überstunden, die mich diese Arbeit gekostet hat. Zweitens werde ich wahrscheinlich nie wieder so eine Gelegenheit bekommen. Drittens kann man schon ein bisschen Stolz sein. Und Viertens, das sind verdammt viele Menschen. Vorweg muss ich gleich erklären meine Arbeit an der Pepsi-Werbung für den diesjährigen Superbowl bezog sich lediglich auf die Logo-Animation am Schluss der Werbung (die Werbung selber kommt glaub ich von The Mill bin mir aber da nicht sicher). Und ich habe nichts mit dem Design zu tun (wär ja auch nicht mein Stil). Das ist schon vor einem Jahr entstanden und auch der Gregor hat daran gearbeitet. Meine Arbeit bestand lediglich darin, den Text und die Flasche so zu verkleinern damit sie in einen standardisierten Bereich am Bildschirm passen und jeder Zuseher, egal mit welchem Fernseher auch alles lesen und die Flasche betrachten kann (ich hoff Oma und Opa verstehn wovon ich rede). Klingt zwar einfach, ist es normalerweise auch aber irgendwie wollte vieles nicht klappen (ich geh da jetzt nicht ins Detail). Auf jeden Fall habe ich einen Beitrag dazu geleistet eine Werbung mit Haddaway-Song und unter anderem LL-Cool-J ins Fernsehn zu bringen (YEAH).

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Wer sich das ganze in Bewegung ansehen möchte klickt jetzt hier hin. Und ahja die New York Giants haben unerwartet gewonnen.

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KOPF-ÜBER DOWN UNDER MANHATTAN BRIDGE OVERRIDE

16. February 2008

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Meine zwischenzeitliche Bleibe habe ich in DUMBO gefunden. Mein neuer Mitbewohner Kevin hat mich glücklicherweise in dem Apartment aufnehmen können, in dem er ein Zimmer hatte. Condo nennen sich solche Eigentumswohnungen in den USA. Die Besitzerin war für zwei Wochen verreist und somit hatte ich einen ganzen Stock dieser Wohnung für mich allein. Außerdem noch einen Basketballplatz, Fitnessraum und Waschraum im Keller und einen Concierge in der Empfangshalle. Ich wollte jetzt davon keine Fotos machen dafür gitbs aber einen 360-Grad-Schwenk vom Dach des Wohnhauses.

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Die roten Backstein-Wohnhäuser sind bilden übrigens den Kontrast zu solchen Condos, genannt Projects. Für diese Wohnungen muss man ein geringes Einkommen vorweisen, ursprünglich wurden sie für Veteranen errichtet. Dumbo ist übrigens so etwas wie ein Künstler-Viertel, da die alten Lagerhäuser nahe dem Hafen in halbwegs leistbare Studios umgebaut wurden. Auch die Hornet-Stage in der Peter Sluszka seine Stop-Motion-Projekte schießt befindet sich seit ca. einem Jahr in Dumbo. Jedoch führen die in den letzten 5-10 Jahren stark gestiegenen Preise wiedermal zu einer Verlagerung der Bewohner im demografischen Sinn. Durch die Nähe zu Downtown Manhattan (nur eine U-Bahnstation) und den Condos die hier entstanden sind, zieht es auch immer mehr Manager und Börsianer nach Dumbo. Beinahe zeitgleich kann man dieses Phänomen auch in Williamsburg verfolgen. Obwohl dort eine weitaus attraktivere Szene entstand. Viele Bars, Cafés und Restaurants, schöne junge Menschen mit eigenwilligen Kleidungsstilen (so eigenwillig individuell, man könnte fast schon wieder von Uniformität sprechen), Galerien und Straßenkunst. Und weil die Wohnungspreise in dieser Gegend noch halbwegs erschwinglich sind, zieht es mich und Kevin natürlich in die Nähe dieser Gegend.

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ARTGERECHTE HALTUNGUNGEN HUNDEN UND KATZEN GEGENÜBER

16. February 2008

Aaron Stewart’s (einer von Hornet’s Regisseuren) Hunde- und Katzenpölster für die ich schon voriges Jahr das Corporate Design (außer das Logo, das stammt von Aaron selbst) und die erste Website gebastelt habe, haben die Chance bekommen mit einem Stand auf der “New York International Gift Fair” (eine Messe bei der Händler ihre Einkäufe für die nächsten Saisonen tätigen also ca. wie bei einer Modeschauen, natürlich mit reger Anteilnahme der Presse) vertreten zu sein. Und zwar in der “Accents on Design” Abteilung, für die man erst auserwählt werden muss. Wie der Name vielleicht schon vorwegnimmt: es hört sich nicht nur groß an, es ist auch in Wirklichkeit eine riesige Messe (in den selben Messehallen findet auch die New York Auto Show statt). Einen Tag vor der Eröffnung ging es natürlich sehr hektisch zu (leider hatte ich nicht die Möglichkeit nochmal bei der Messe vorbei zuschauen). Viele Leute, viel Ablenkung, deshalb jeder mit dem Kopf wo anders, schmale Gänge und hunderte Hubstapler (das ist keine Übertreibung sondern eine grobe Schätzung meinerseits) die jedesmal hupten wenn ein Passant vor ihnen auftauchte. Es war aber auf alle Fälle eine willkommene Abwechslung zum schnöden Büroalltag. Bodenlegen, Bilder aufhängen, Preisschilder zusammenbauen, Möbel schleppen und so weiter. Leider bin ich zu spät in New York angekommen um an der Gestaltung des Messestandes mitzuarbeiten, aber Prospekte, Preisschilder und Bestellformulare stammen von mir. Das Budget hätte wahrscheinlich eh nicht wirklich zu mehr gereicht, wenn man bedenkt, dass das Inventar des Standes beinahe zur Gänze aus dem Hornet-Büro stammt oder die Preisschilder von mir auf dem Drucker im Büro gedruckt und per Hand ausgeschnitten wurden. So kommt man dann zu seinen Überstunden :)

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Ein Bild um die Dimensionen der ganzen Veranstaltung anzudeuten.

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Sara beim Pölster sortieren.

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Zack und Aaron beim philosophieren über Raumeindruck und die Rolle der Wasserwaage beim kreieren von eben diesem.

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Zack im fertig eingerichteten PillowPillowPillow-Stand.

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Okay, halbfertig.

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Mein Beitrag zum Auftritt der Pillows bei der Gift Fair.

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Gleich gegenüber vom Pillow-Stand ein anderes Extrem in Sachen Professionalität (allerdings auch aus einer weit entfernten Preissparte), aufgebaut von über 10 Latinos, dirigiert von einem Herrn in Rollkragenpullover (um gleich mal zwei Klischees mit einer Klappe zu schlagen)

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Aber dafür ziemlich schöne Möbel, Lampen und andere Wohnaccessoires.

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Die Messe war übrigens ein ziemlicher Erfolg für PillowPillowPillow viele neue Geschäfte werden die Pölster in Zukunft führen und ein paar namhafte Magazine waren an einem Artikel über Aaron und seine Pillows interessiert (Natürlich dürfen an dieser Stelle noch keine Namen genannt werden).

Leider bin ich nicht mehr dazu gekommen noch mehr Fotos zu schießen, weil ich noch an diesem Abend Gregors Apartment in Richtung Dumbo verlassen musste. Gregors Nachmieter kommt übrigens auch aus Österreich und schreibt hier für FM4.

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ICH HABE EINEN ABEND IN STEINHOF VERBRACHT

16. February 2008

Ok der letzte Eintrag ist schon wieder ein Monat her und an alle die mir fleißig e-mails schreiben die ich noch immer nicht beantwortet habe gleich mal vorweg ein großes ENTSCHULDIGUNG. Es war viel los im vergangenen Monat. Zwei mal umziehen, Diplomarbeit schreiben, durchschnittlich 12 (plus Transit wären wir dann auf 13) Stunden arbeiten (manchmal auch an Wochenenden), ahja und Leben möcht ich auch noch zwischendurch. Die großen Plasmabidlschirme mit ca. 1000 Kanälen haben natürlich auch noch dazu beigetragen, dass ein voller Sonntag Nachmittag ziemlich schnell vorbei ist. Aber ich hatte ein schönes letztes Monat und es hat sich viel getan. Deshalb ist dieser Beitrag auch schon wieder mehr als zwei Wochen her.

Gregor hat das New York in Richtung Wien verlassen, um gemeinsam mit ein paar anderen Freunden aus seinem Semester Strukt Studio aufzubauen (an dieser Stelle schöne Grüße und viel Erfolg an alle). Eines der Abschiedsabendessen fand in einem Wiener Lokal in Brooklyn statt, dass eine typisch Österreichische Küche führt. Ahja und das heißt Steinhof – falls sich irgendwer schon über die Überschrift gewundert haben sollte.

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ES WAR MIR EIN VOLKSFEST

15. January 2008

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Als ich schon dachte ich bekomme zur Abwechslung mal wieder Schlaf, hat Dan (ein Kollege von Hornet) schon wieder eine Einladung zu seinem 30er rausgeschickt. Die Party fand im Biergarten in Williamsburg statt. Das ganze klingt kitschiger als es eigentlich ist: Einfach nur ein gemütliches Backsteingebäude mit Holzbalkenkonstruktion und alten Biertischen und -Bänken. Und natürlich mit einer außergewöhnlich großen Auswahl an verschiedenen europäischen Biersorten. Irgendwie haben sie’s aber trotzdem geschafft, Gösser als einziges österreichisches Bier auf die Karte zu setzen. So hab ich wenigstens mal die Möglichkeit gehabt tschechisches Bier zu probieren.

Die Tage darauf ist es wieder ruhiger geworden. Ich bin gerade auf Wohungssuche (das ist leider etwas schwieriger als ich dachte) und arbeite weiter an meiner Diplomarbeit. Vielleicht folgen ja bald schon Fotos von meiner eigenen Wohnung.

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RETRO BOWLING

15. January 2008

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Und das war noch nicht alles was an diesem Sonntag geschah. Markus hat alle nochmal eingeladen um zum Abschied nochmal eine ruhige Kugel zu schieben. (ok der war jetzt schlecht bleibt aber trotzdem drinnen, vielleicht bekomm ich wenigstens armseeligkeits Lacher dafür) Jedenfalls sind viele Hornet Leute, Freelancer und Österreicher gekommen und Markus und Bigi zu verabschieden. Die Bowlingbahn selbst wurde von irgendwo in Texas oder so nach New York übersiedelt und ist authentisch im 80er Jahre Flair gehalten.

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ROOFTOP VIEW AT MANHATTAN SKYLINE

15. January 2008

Nach dem Schnitzel sind wir noch auf das Dach von Ryans Wohnung gegangen. Solche Rooftops sind immernoch etwas besonderes für mich. Vor allem wenn man sich auf einem hohen Haus mit Blick auf Manhattan befindet.

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NIX BESSAS OIS A SCHNITZI

15. January 2008

Markus und ich waren bei Ryan (ein Freund vom Markus und ab und zu Freelancer bei Hornet) eingeladen um authentische österreichische Schnitzel zu kochen. Im Austausch dazu wurden uns authentisch alkoholische Bloody Marries von Lauren (Ryans Freundin) serviert. Also sind wir nach Williamsburg gefahren und gingen erst mal einkaufen. Lauren hatte endlich eine Gelegenheit ihr brandneues Einkaufswagerl zu testen:

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Schnitzelfingers mhhh yummy:

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Auftischt is:

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Jaja die Bloody Marries haben ihren Teil zu diesem Foto beigetragen. Das ist übrigens der Ryan:

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